Regisseure

Tony Gatlif (geb. am 10.09. 1948 in Algier), Sohn eines Kabylen und einer Romni. Beide Kulturen beeinflussten ihn stark und inspirierten ihn zu einem Großteil seiner Filme. Anfang der sechziger Jahre verließ Gatlif Algerien und wanderte nach Frankreich aus, um dort nach einem Kunststudium Schauspielunterricht zu nehmen. Über die Schauspielerei und das Theater gelangte Gatlif schließlich zum Film und legte mit La Rage au Poing sein erstes Drehbuch vor. 1975 drehte er La Tête en ruine, sein Erstlingswerk als Regisseur. Sein Film Exils gewann bei den Int. Filmfestspielen in Cannes 2004 den Regiepreis.

Filmografie:

>Liberté, 2009 > Transylvania, 2006 > Exils, 2004 > Swing, 2002 > Vengo, 2000 > Je Suis ne d’une Cigogne, 1998 > Gadjo Dilo, 1997 > Mondo, 1994             > Latcho drom, 1993 > Gaspard et Robinson,1990 > Pleure pas My Love, 1988
> La Rue du Depart, 1985 > Corte Gitano,1982 > Canta gitano (short film), 1981 > La Terre au Ventre, 1978  > La Tête en Ruines, 1975

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Aleksandar Manic arbeitet seit 15 Jahren als Regisseur von Dokumentarfilmen. Er wurde 1966 nahe der ungarischen Grenze in Senta in der autonomen Provinz Vojvodina geboren. Nach seiner Grundschulzeit zog die Familie nach Deutschland. Aleksandar Manic studierte nach dem Abitur zwei Jahre lang Philosophie in Köln, bevor er an der renommierten Filmhochschule FAMU in Prag das Filmhandwerk erlernte. Er arbeitete als Regieassistent und Übersetzter bei diversen Produktionen u.a. UNDERGROUND von Emir Kusturica, bevor er die Möglichkeit bekam, eigene Projekte zu realisieren.

Filmografie:

> Shutka – The Shutka Book of Records, 2005, > Doger – the Serbian Revolution, 2000,  > The Orphans of Enver Hodsha, 1999, > The Walls of Kosovo – a province at war, 1998, > Shooting Days – Emir Kusturica films Underground, 1997

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Geboren 1977 in Leskovac, Serbien, widmet Boris Mitić den Rest seines Lebens seiner Familie, dem Fußball und Dokumentarfilmen.

Filmografie:

> Goodbye How Are You?, 2009 > UNMIK Titanic, 2004                                         > The Size of a Bottle, 2003 > Pretty Dyana, 2003

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Robert A. Pejo, geb. 1964 in Arad (Rumänien), schreibt und führt Regie. Er gewann 2010 den Preis des besten Regisseurs auf der Ungarischen Filmwoche.

Filmografie:

> Der Kameramörder, 2010 > Upstairs, 2009 > Dallas Pashamende, 2005

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Janek Romero, geb 1979 in Starnberg. 2007 Teilnahme am Talent Campus der Internationalen Filmfestspiele Berlin. 2008 schließt er sein Studium an der FA Ludwigsburg mit dem Dokumentarfilm „Superhelden“ ab. Während seines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg realisierte Janek Romero (26) mit Helge Lindau und Kommilitonen den Dokumentarfilm „Die bessere Seite“ und feilte weiter an seiner Handschrift als Regisseur.

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Goran Rusinovic, geboren 1968 in Zagreb, interessiert sich für Kommunikation aller Art seit er klein war. Mit Buick Riviera erreicht dieses Interesse seinen preisgekrönten Höhepunkt.  Rusinovic über sich selbst:  „i started my interest for film in elementary school while drawing comic books and attending a film club. I went to the Fine Arts Academy and majored in painting while most of my free time was spent in movie theatres. After graduation I went to the European Film Academy in Denmark and shot my first short film.“ (indiewire.com)

Filmografie:

> Buick Riviera, 2008 >Svjetsko Cudoviste, 2003 aka „The World’s Greatest Monster“  > Bosnavision, 2000 > Mondo Bobo, 1997

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Silvana Santamaria, geb. 1978 in Marbach ist seit 2010 Mitglied der „Jungen Akademie“ an der „Akademie der Künste“ in Berlin als Stipendiatin im Bereich Filmkunst. Max-Ophüls-Preis 2010

Filmografie:

>Stillstand, 2009 >Nirgendwo Kosovo, 2008/09 > Inländer-Ausländer, 2008 > Status: Geduldet, 2007 > Let it out, 2006 > Bettgeschichten, 2005

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Zelimir Zilnik geboren 1942, lebt und arbeitet in Novi Sad, Serbien. Seit den späten 60er Jahren, ernten seine sozial engagierten Spiel- und Dokuemntarfilme höchstes Kritikerlob – nicht nur in den Ländern des ehemaligen Jugaslawiens (The Unemployed, 1968, Best Documentary at the Oberhausen festival, 1968; Early Works,1969, Best Film at Berlin Film Festival) In den 70er und 80er Jahren ist die Reaktion auf die seine entlarvende Beobachtung des Staates die Zensur. Sein Fokus hat sich in den letzten Jahren verschoben: er thematisiert die Zusammenhänge zwischen den Menschen aus den neuen Balkanstaaten und den Europas Grenzen. Flüchtlinge und Migranten sind, wie bei Kennedi goes back home, die neuen Protagonisten seiner filmischen Arbeit.

Low budget filmmaking and challenging political themes mark Zilnik’s prolific career that includes over 50 feature and documentary films and shorts. His power to observe and unleash compelling narratives out of the lives of ordinary people is the common thread throughout his documentary and docu-drama work. More recently, his focus has shifted beyond the divided Balkans to question its relationship with the tightening controls of European borders, delving into the heart of issues of refugees and migrants.

Filmografie:

> The Old School of Capitalism, 2009 > Kenedi is Getting Married, 2007            > Soap in Danube Opera, 2006 > Kenedi, Lost and Found, 2005                            > Europe Next Door, 2005 > Kenedi Goes Back Home, 2003 > EXIT in the Morning, 2002 > Fortress Europe, 2000 > Cosmo Girls, 2000 > Wanderlust, 1998 > For Ella, 1997 > Throwing off the Yolks of Bondage, 1996 > Marble Ass, 1995 > Tito among the Serbs for the Second Time, 1994 > Silo Danube, Vukovar, 1993 > Black and White, 1990

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