little alien

Das war 2010 und 2011 geht es weiter.

Aktuelles findet Ihr unter http://www.balkancinema.de

Derweil möchte ich auch auf den 09. Februar hinweisen: Der Flüchtlingsrat Bremen zeigt im Cinema Ostertor um 19 Uhr

LITTLE ALIEN (Österreich, 2009, Dokumentarfilm, OmdU)

von Nina Kusturica

Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben.
Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.
Little Alien hat einerseits ein feines Sensorium für diese Versatzstücke systematischer Ausgrenzung und Abschottung. Anderseits ist Little Alien den Teenagern mit großer Empathie zugetan: Neben Asha und Nura aus Somalia stehen vor allem Jawid und Alem aus Afghanistan im Zentrum von Kusturicas Beobachtungen in Wien.

Ein Film auf der Suche nach den Grenzen
Den Titel „Little Alien“ begründete die junge bosnische Filmemacherin, die selbst vor 17 Jahren als Flüchtling nach Österreich kam, mit den vielfältigen Erfahrungen von Fremdheit, die diese jungen Menschen machen. Bei ihrer Arbeit ging sie bis an die Grenzen von Europa, filmte an der ukrainisch-slowakischen Grenze ebenso wie im griechischen Hafen Patras und der Stadt Athen und am Rande der spanischen Enklave Ceuta.
Teilweise kamen die Bilder unter abenteuerlichen Bedingungen zustande. So wurde in Marokko Filmmaterial beschlagnahmt. Aber, so erinnerte Kameramann Christoph Hochenbichler bei der Premiere: Auch in Österreich sei man mit der Tatsache konfrontiert gewesen, dass viele diesen Film nicht wollten. (Gerald Heidegger, ORF.at)

> Trailer, Fotos und Details unter www.littlealien.at

 

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